KI-Nutzung in Tirol: Rund 30 Prozent der Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz
In Tirol nutzen 30,3 Prozent aller Unternehmen Künstliche Intelligenz. Das entspricht 1.276 von insgesamt 4.214 erfassten Betrieben. Im Bundesländervergleich belegt Tirol damit den fünften Rang und liegt im Mittelfeld.
Österreichweit setzten im Jahr 2025 rund 30 Prozent aller Unternehmen zumindest eine KI-Technologie ein. Laut Statistik Austria zählt Österreich damit zum europäischen Spitzenfeld. Der Anstieg gegenüber den Vorjahren ist deutlich: 2021 lag der Anteil noch bei 9 Prozent, 2023 bei 11 Prozent und 2024 bei 20 Prozent.
Wien vorn, Burgenland am Ende
Im Bundesländervergleich führt Wien die Rangliste an, gefolgt von Vorarlberg, Oberösterreich und Salzburg. Tirol folgt auf Platz fünf. Das Burgenland verzeichnet den niedrigsten Anteil KI-nutzender Unternehmen unter allen Bundesländern.
Dienstleister und Großunternehmen besonders aktiv
Nach Branchen betrachtet setzen 33 Prozent der Dienstleistungsunternehmen KI ein, im produzierenden Bereich sind es 24 Prozent. Deutliche Unterschiede zeigen sich auch nach Unternehmensgröße: Während 26 Prozent der Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten KI verwenden, sind es bei Großunternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten 68 Prozent.
In Tirol ist Texterkennung beziehungsweise Textverarbeitung die meistgenutzte KI-Technologie. Am häufigsten kommt Künstliche Intelligenz im Marketing und Verkauf zum Einsatz, am seltensten in der Logistik. Drei Viertel der KI-nutzenden Unternehmen schulen ihr Personal entsprechend, wobei Selbststudium und die Wissensweitergabe durch Kollegen die häufigsten Formen der Weiterbildung darstellen.
Mehrheit ohne KI – oft ohne Erwägung
In Tirol nutzen 2.917 Unternehmen keine Künstliche Intelligenz. Fast drei Viertel davon haben eine Nutzung nach eigenen Angaben gar nicht in Betracht gezogen. Als Gründe für die Nicht-Nutzung werden fehlendes internes Fachwissen, Datenschutzbedenken und rechtliche Unklarheiten genannt. Weitere genannte Ablehnungsgründe sind zu hohe Kosten, ethische Bedenken oder fehlender Nutzen für den eigenen Betrieb.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








