JKU Linz fordert langfristige Bundesfinanzierung für Medizinische Fakultät

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JKU Linz fordert langfristige Bundesfinanzierung für Medizinische Fakultät

Die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz und das Land Oberösterreich drängen auf eine dauerhafte Finanzierungszusage des Bundes über das Jahr 2028 hinaus. Hintergrund ist das Auslaufen einer bestehenden Art-15a-Vereinbarung.

Die Fakultät wurde 2014 gegründet und zählt derzeit rund 1.300 Studierende. Jährlich schließen mehr als 300 Absolventen ihr Studium ab. Nach Angaben der JKU beginnen mehr als 75 Prozent von ihnen ihre ärztliche Ausbildung in Oberösterreich.

Deutlicher Unterschied bei Bundesmitteln pro Studienplatz

Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die unterschiedliche Höhe der Bundesförderung je Studienplatz. In Wien stellt der Bund rund 139.000 Euro pro Medizinstudienplatz und Jahr bereit, in Linz sind es rund 44.000 Euro. JKU-Rektor Meinhard Lukas sieht für die zweite Ausbauphase bis 2039 zusätzliche Bundesmittel von bis zu 167,5 Millionen Euro je Leistungsvereinbarungsperiode vor.

Hohe Landesinvestitionen in Gebäude und Klinikum

Das Land Oberösterreich hat nach eigenen Angaben 224,9 Millionen Euro in das Lehr- und Forschungsgebäude der Fakultät sowie 298,9 Millionen Euro in die Infrastruktur des Kepler Universitätsklinikums investiert.

Forderung nach Grundsatzvereinbarung

Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) fordert eine Grundsatzvereinbarung mit dem Bund, um der Fakultät eine langfristige finanzielle Perspektive zu sichern. Auch Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) zählt zu den Beteiligten, die sich für eine Fortsetzung der Bundesfinanzierung aussprechen.

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