Kärnten: 380-kV-Hochspannungsleitung nimmt konkrete Form an
Die Austrian Power Grid (APG), eine Tochter der Verbundgesellschaft, plant eine rund 190 Kilometer lange 380-kV-Hochspannungsleitung in Kärnten. Für das Vorhaben sind zwischen 600 und 700 Masten mit einer maximalen Höhe von 90 Metern vorgesehen.
Die KELAG beteiligt sich an den Kosten des Milliardenprojektes und will auf einer Länge von 170 Kilometern eine 110-kV-Leitung mitführen.
Trassenverlauf teilweise angepasst
Auf einem Viertel der Gesamtstrecke wurde der Trassenverlauf bereits abgeändert. Mit den meisten Gemeinden besteht nach Angaben der APG bereits eine Abstimmung über den endgültigen Verlauf. Bei einzelnen Gemeinden sind möglicherweise noch weitere Anpassungen vorgesehen.
Im Bereich Landskron verläuft die geplante Trasse nahe an Einfamilienhäusern. Bürgerinitiativen fordern, das gesamte Projekt noch einmal zu überdenken.
Breite Informationskampagne
Im Rahmen des bisherigen Planungsprozesses fanden mehr als 1.000 persönliche Gespräche sowie acht Infomessen in betroffenen Gemeinden statt. Das digitale Infoportal verzeichnete tausende Besucher.
Weiterer Zeitplan
Die Einreichung zur Umweltverträglichkeitsprüfung ist bis spätestens Frühjahr 2028 geplant. Die zuständige Behörde hat anschließend 18 Monate Zeit für die Prüfung. APG-Vorstand Gerhard Christiner rechnet ohne weitere Verzögerungen mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2033.







