KELAG investiert 30 Millionen Euro in Ausbau des Wurtenspeichers im Mölltal

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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KELAG verdoppelt Speichervolumen des Wurtenspeichers im Mölltal

Die Kärntner Energieversorger KELAG erhöht den Damm des Wurtenspeichers in der Kraftwerksgruppe Fragant im Mölltal. Mit einer Investition von 30 Millionen Euro wird das Speichervolumen auf fünf Millionen Kubikmeter Wasser nahezu verdoppelt.

Das entspricht der Wassermenge von rund 2.000 olympischen Schwimmbecken. Der Wurtenspeicher wurde Ende der 1960er Jahre errichtet und liegt auf einer Seehöhe von 1.700 Metern.

Umfangreiche Bauarbeiten

Für die Dammerhöhung werden insgesamt 230.000 Kubikmeter Material verbaut. Auf der Luvseite wurde der Damm mit Steinen verstärkt und erhöht, das Material wird dabei in Lagen von je 80 Zentimetern eingebaut. Die Baustelle stellt besondere Anforderungen: In der Höhe wechseln die Wetterbedingungen rasch, und es treten Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von über 120 Kilometern pro Stunde auf.

Projektleiter auf Seiten der KELAG ist Mario Körbler, die Bauausführung liegt beim Unternehmen STRABAG unter der Leitung von Maximilian Rutar. KELAG-Vorstand Reinhard Draxler verantwortet das Großprojekt auf Unternehmensebene.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Die Kraftwerksgruppe Fragant umfasst 15 Seen. Das System funktioniert nach dem Prinzip des Pumpspeicherbetriebs: Wasser wird in Zeiten günstiger Strompreise auf die Höhe gepumpt und bei hoher Nachfrage zur Stromerzeugung genutzt. Die gesamte Kraftwerksgruppe erzeugt so viel Strom, wie 225.000 Haushalte benötigen.