KI-System soll Wasserversorgung in der Steiermark effizienter machen
In der Steiermark, die sich seit Wochen in einer Trockenphase mit hohen Temperaturen befindet, arbeiten Forscher von Joanneum Research an einem KI-gestützten System zur Optimierung der Wasserversorgung. Das System trägt den Namen KI-Wazu – kurz für KI-Wasserversorgung der Zukunft.
Ein zentrales Element des Systems ist die frühzeitige Erkennung von Leckagen. Wasserverluste durch Löcher in Leitungen erzeugen hochfrequente Geräusche, die über Mikrofone und Sensoren erfasst werden. Bei einem solchen Leck schlägt das System automatisch Alarm. Derzeit gehen rund zehn Prozent des Wassers durch Lecks in der Wasserversorgung verloren.
Testlauf im Wasserverband Leibnitzerfeld-Süd
Die KI-Sensorik befindet sich aktuell beim Wasserverband Leibnitzerfeld-Süd im Testlauf. Sensoren sind dort an Rohr- und Verteilerleitungen angebracht, Pumpstationen werden ebenfalls überwacht. Zusätzlich erkennt das System über Kameras Probleme in Anlagenräumen.
Darüber hinaus ist das System in der Lage, den Wasserverbrauch in Großregionen zu optimieren. Dazu werden verschiedene Parameter erfasst: Niederschläge, Grundwasserpegel, Bodenfeuchte und Wasserverbrauch. Satellitenüberwachung und Fernerkundung sind ebenfalls Teil des Systems. Aus historischen und saisonalen Daten wird ein Lagebild erzeugt, auf dessen Basis KI-gestützte Entscheidungen getroffen werden können.
Eigener Wasserbedarf der KI
Künstliche Intelligenz selbst benötigt Wasser – für die Kühlung von Datenzentren und für die Stromerzeugung. Dieser Bedarf ist vor allem beim Training großer KI-Systeme relevant.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








