Landesenergieversorger verdoppelten Gewinne während der Energiekrise auf zwei Milliarden Euro

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Studie: Gewinne österreichischer Landesenergieversorger haben sich in der Energiekrise verdoppelt

Das Momentum-Institut hat eine Studie zu den Gewinnen österreichischer Landesenergieversorger veröffentlicht. Demnach erzielten diese Unternehmen zusammen zuletzt rund 2 Milliarden Euro Gewinn pro Jahr – gegenüber durchschnittlich rund einer Milliarde Euro in den vier Jahren vor der Energiekrise.

Das Momentum-Institut gilt als gewerkschaftsnah. Ökonom Leonard Jüngling ist an dem Institut tätig und war an der Studie beteiligt.

KELAG mit 353 Millionen Euro Gewinn

Für die Kärntner KELAG weist die Studie im vergangenen Jahr einen Gewinn von 353 Millionen Euro aus. Laut den Studienergebnissen hat die KELAG ihre Gewinne in der Krisenzeit verdreifacht, während sich die Gewinne aller erfassten Landesenergieversorger insgesamt verdoppelt haben.

KELAG reagiert mit Stellungnahme

Die KELAG hat auf die Studie mit einer Stellungnahme reagiert. Das Unternehmen gibt an, die Investitionen im Vergleich zum Vorkrisenniveau verdreifacht zu haben. Zudem teilt die KELAG mit, die Tarife seit 2023 bereits viermal vergünstigt zu haben.