LINZ AG investiert 100 Millionen Euro in Fernkälte-Infrastruktur
Die LINZ AG baut die Fernkälteversorgung in Linz deutlich aus. Im Energiepark Linz-Mitte entsteht eine neue Fernkältezentrale, ergänzt durch einen rund drei Kilometer langen unterirdischen Klimatunnel. Das Gesamtprojekt hat ein Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro.
Neue Fernkältezentrale mit Erweiterungspotenzial
Die neue Fernkältezentrale im Energiepark Linz-Mitte wird zunächst eine Leistung von bis zu 28 Megawatt erreichen. Eine spätere Erweiterung auf 40 Megawatt ist vorgesehen. Die Vorarbeiten für das Projekt laufen bereits.
Unterirdischer Klimatunnel in bis zu 30 Metern Tiefe
Der begehbare Klimatunnel führt vom Energiepark Linz-Mitte über das Design Center und die Goethestraße bis zur Rainerstraße. Er liegt in einer Tiefe von bis zu 30 Metern und wird im Microtunneling-Verfahren errichtet. Im Tunnel werden neben Fernkälteleitungen auch weitere Energie- und Datenleitungen gebündelt.
Der Tunnelvortrieb ist für 2026 geplant. Die Fertigstellung von Fernkältezentrale und Klimatunnel ist nach aktuellem Stand für Mitte 2028 vorgesehen.
Unterstützung durch Europäische Investitionsbank
Die LINZ AG wird bei dem Vorhaben von der Europäischen Investitionsbank unterstützt. An dem Projekt sind LINZ AG-Generaldirektor Erich Haider, Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) sowie Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) beteiligt.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








