Sanierungsplan für Möbelfabrik ADA angenommen
Der Sanierungsplan für die Möbelfabrik ADA mit Sitz in Anger bei Weiz wurde am Dienstag angenommen. Insgesamt waren Forderungen in Höhe von 19,7 Millionen Euro angemeldet worden.
Die Gläubiger erhalten eine Quote von 20 Prozent, die über drei verschiedene Wege mit unterschiedlicher Dauer und Höhe ausbezahlt wird.
Betrieb wird fortgeführt
Der Betrieb von ADA wird fortgeführt. An der Fortführung ist ein Investor beteiligt. Im Zuge der Sanierung wurden 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgebaut und einzelne Unternehmensbereiche geschlossen.
Die ADA-Gruppe verfügt über Produktionsstandorte in Raaba und Anger sowie in Ungarn und Rumänien. In Österreich beschäftigte das Unternehmen zuletzt rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im März lag der Schuldenstand bei rund 30 Millionen Euro.
Marktentwicklung als Grund genannt
Als Gründe für die Sanierung nannte das Unternehmen die negative Marktentwicklung sowie den Strukturwandel in der europäischen Möbelbranche. Seit dem Jahreswechsel war der Bestelleingang durchschnittlich um 20 Prozent zurückgegangen.
Die ADA-Gruppe blickt auf eine fast hundertjährige Tradition zurück.








