Mozartkugel: Salzburger Landesgericht verhandelt Streit um Auszeichnung aus dem Jahr 1905
Am Salzburger Landesgericht findet an diesem Donnerstag ein Verfahren im langjährigen Rechtsstreit zwischen der Confiserie Holzermayr und der Konditorei Fürst statt. Im Mittelpunkt steht eine Auszeichnung aus dem Jahr 1905, deren Bedeutung und Reichweite die beiden Unternehmen gerichtlich klären lassen wollen.
Die beiden Betriebe befinden sich am Alten Markt in der Salzburger Altstadt und liegen nur wenige Meter voneinander entfernt. Seit Jahrzehnten streiten sie um die Erfindungsgeschichte der Mozartkugel.
Streit um Werbung mit Auszeichnung
Derzeit ist es ausschließlich der Konditorei Fürst erlaubt, ihre Mozartkugel mit dem Begriff „original“ zu bewerben. Holzermayr geht seit dem Vorjahr gerichtlich gegen diese Exklusivität vor. Das Unternehmen bezweifelt, dass die Auszeichnung von 1905 tatsächlich für die Mozartkugel verliehen wurde, und will unterbinden, dass Fürst damit wirbt.
Die Konditorei Fürst wird in dem Verfahren von Rechtsanwalt Dieter Heine vertreten, die Confiserie Holzermayr von Rechtsanwalt Clemens Thiele. Beide Unternehmen setzen bei ihren Produkten auf die Zutaten Marzipan, Pistazien, Nougat und Schokolade.








