Neues Stadtquartier Eibengasse in Wien-Donaustadt: 2.600 Wohnungen für 6.000 Menschen geplant

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Wien-Donaustadt entsteht das neue Stadtquartier Eibengasse, das Platz für bis zu 6.000 Bewohnerinnen und Bewohner bieten soll. Rund 2.600 Wohnungen sind dafür geplant. Vom 21. bis 23. August 2026 zeigt eine Ausstellung im ehemaligen Nordwestbahnhof den aktuellen Planungsstand des Projekts, der Eintritt ist frei.

Ausstellung zeigt aktuellen Planungsstand

Die Ausstellung ist täglich von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, Veranstaltungsort ist die Nordwestbahnstraße 16 im 20. Wiener Gemeindebezirk. Zu sehen sind die aktuellen Zwischenstände der Projektentwürfe für die einzelnen Bauplätze sowie ein Modell des gesamten Bereichs. Der Zwischenstand der Planungen ist zusätzlich online abrufbar.

Für das Stadtquartier ist ein hoher Begrünungsanteil vorgesehen. Geplant sind außerdem zwei neue Kindergärten sowie Einrichtungen zur Nahversorgung. Beim Verkehr setzt das Konzept auf die Förderung von U-Bahn, Rad und Car-Sharing. Für den motorisierten Verkehr wird es keine Durchfahrtsmöglichkeiten durch das Gebiet geben.

Weiterer Zeitplan bis zum Baustart

Der Qualitätsbeirat zur Entwicklung des neuen Stadtgebiets hat vor kurzem ein Zwischenkolloquium abgehalten. Im September folgen weitere Werkstatt-Termine zu den Themen Erschließung und Mobilität, Freiraum, Sockelzone und Nutzungen sowie Gemeinschaftsbildung. Das abschließende Kolloquium ist für Dezember 2026 angesetzt.

Bis Dezember 2026 soll auch die Abstimmung der künftigen Energieversorgung und der Baulogistik erfolgen. Der Start der Realisierung des Stadtquartiers ist ab Februar 2027 vorgesehen. Für den Standort hat die Stadt Wien ein eigenes Handbuch zur Qualitätssicherung entwickelt, das Anforderungen an Städtebau, Architektur, Freiraumgestaltung, Nachhaltigkeit und Mobilität enthält.

Qualitätssicherung bei großen Stadtentwicklungsgebieten

Bei größeren Stadtentwicklungsprojekten in Wien ist es üblich, den Planungsprozess über mehrere Jahre hinweg schrittweise zu begleiten. Qualitätsbeiräte setzen sich dabei in der Regel aus Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen zusammen, die städtebauliche Entwürfe, Freiraumkonzepte und Mobilitätslösungen bewerten und weiterentwickeln. Zwischenkolloquien und Werkstatt-Termine dienen üblicherweise dazu, einzelne Themenfelder wie Erschließung, Freiraumgestaltung oder soziale Infrastruktur vertieft zu diskutieren, bevor die endgültigen Bauprojekte festgelegt werden.

Handbücher zur Qualitätssicherung, wie sie auch für das Gebiet an der Eibengasse erstellt wurden, legen grundsätzlich Rahmenbedingungen fest, an denen sich die beteiligten Planungsbüros und Bauträger orientieren müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass unterschiedliche Bauplätze innerhalb eines größeren Stadtentwicklungsgebiets städtebaulich, architektonisch und funktional aufeinander abgestimmt sind. Solche Vorgaben betreffen üblicherweise auch Aspekte wie Energieversorgung, Baulogistik und die Gestaltung öffentlicher Freiflächen.

Die öffentliche Präsentation von Planungsständen, etwa in Form von Ausstellungen mit Modellen und Entwürfen, ist bei größeren Stadtentwicklungsgebieten ebenfalls ein gängiges Instrument. Sie ermöglicht es interessierten Bürgerinnen und Bürgern, sich über den Fortgang eines Projekts zu informieren, bevor mit der baulichen Umsetzung begonnen wird.

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