Niederösterreich mit Nächtigungs-Minus trotz Rekord-Vorsaison in Österreich

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Nächtigungen in Niederösterreich rückläufig – Österreich verzeichnet starke Vorsaison

In Niederösterreich sind die Tourismus-Nächtigungen im Mai und Juni 2026 um 3,3 Prozent zurückgegangen. Damit verzeichnete das Bundesland den stärksten Rückgang aller österreichischen Bundesländer in diesem Zeitraum.

Österreichweit entwickelte sich die Zahl der Nächtigungen im selben Zeitraum hingegen positiv: Hier stieg sie um 1,5 Prozent. Laut Statistik Austria war die bisherige Sommer-Vorsaison damit österreichweit die stärkste seit Beginn der elektronischen Aufzeichnungen vor mehr als 50 Jahren.

Regionale Unterschiede in Niederösterreich

Innerhalb Niederösterreichs zeigte sich ein uneinheitliches Bild. In den Bezirken Krems, Amstetten und Horn wurden deutlich mehr Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. In Gänserndorf, St. Pölten-Land und Waidhofen an der Thaya gingen die Nächtigungen hingegen zurück.

Juni mit Rückgang in Niederösterreich und österreichweit

Für den Monat Juni 2026 wies die erste Hochrechnung der Statistik Austria für Niederösterreich 702.862 Nächtigungen aus. Das entspricht einem Rückgang von 3,2 Prozent gegenüber dem Juni des Vorjahres. Österreichweit fiel der Rückgang im Juni mit 5,7 Prozent noch deutlicher aus.

Als Erklärung für den österreichweiten Juni-Rückgang verweist Statistik Austria auf die unterschiedliche zeitliche Lage des Pfingstfestes: 2026 fiel Pfingsten in den Mai, im Vorjahr hingegen in den Juni. Die Monate Mai und Juni werden aus diesem Grund üblicherweise gemeinsam betrachtet, da auch der Termin von Fronleichnam jährlich variiert.

Geschäfts- und Gesundheitstourismus als Faktor

In Niederösterreich haben neben dem klassischen Urlaubstourismus auch der Geschäfts- und der Gesundheitstourismus einen hohen Anteil an den Gesamtnächtigungen. Der Gesundheitstourismus war bereits im Vorjahr rückläufig. Als mögliche Gründe dafür wurden Änderungen im Meldeverfahren sowie Veränderungen bei Gesundheitsbetrieben, darunter vorübergehende Betriebsschließungen, genannt.

Eine Befragung ausgewählter Betriebe durch die Niederösterreich Werbung ergab für die kommenden Sommerferien ein gutes Buchungsniveau.