Niederösterreich: Neue Raumordnungsregeln für Rechenzentren seit Juni in Kraft
Das Land Niederösterreich hat die Raumordnung für Rechenzentren überarbeitet. Die entsprechende Novelle wurde im April 2026 angekündigt und ist seit 8. Juni 2026 in Kraft.
Standort- und Widmungsverfahren für Rechenzentren dauern in der Regel mehrere Monate bis etwa ein Jahr. Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens war die Novelle noch in keinem laufenden Verfahren zur Anwendung gekommen.
Hohe Nachfrage nach Rechenzentrumsstandorten
Mitte April 2026 lagen dem Land rund 100 Anfragen zum Bau von Rechenzentren in Niederösterreich vor. Die Anzahl der Anfragen bewegt sich seither in einem ähnlichen Rahmen. Aus dem Büro von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) wird eine niedrige zweistellige Zahl an realisierbaren Projekten als realistisch eingeschätzt.
Microsoft plant Rechenzentren an drei Standorten
In Schwechat, Achau und Vösendorf sollen Rechenzentren im Rahmen der Microsoft Cloud Region Österreich entstehen. Seit Sommer 2025 stehen drei Verfügbarkeitszonen dieser Cloud Region für Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Zum konkreten Baufortschritt und zum Betriebsstatus der einzelnen Anlagen macht Microsoft aus Sicherheits- und Betriebsgründen keine Angaben.
Microsoft gibt an, den Stromverbrauch seiner Rechenzentren zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie zu decken. In Österreich greift das Unternehmen dafür auf Wasserkraft aus den Kraftwerken Mayrhofen/Tuxbach in Tirol und Freudenau in Wien zurück. Zum konkreten Energieverbrauch der Zentren äußert sich Microsoft nicht.
Auch Oberösterreich im Fokus
Nicht nur Niederösterreich steht im Interesse von Technologieunternehmen: In Oberösterreich wird derzeit über ein Rechenzentrum des Unternehmens Google diskutiert.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







