Niedrige Wasserpegel: Kärntner Wasserkraftwerke produzieren ein Drittel weniger Strom
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Niedrige Wasserpegel belasten Wasserkraftwerke in Kärnten

Nach einer Hitzewelle Ende Juni sind die Wasserstände in Kärntner Flüssen und das Grundwasser wieder auf niedrigem Niveau. Trotz eines insgesamt niederschlagsreicheren Junis – mit Ausnahme des Oberen Mölltals – erholten sich die Pegel nach den Regenfällen nur kurzfristig. Das bestätigt Johannes Moser vom Hydrographischen Dienst des Landes Kärnten.

Die Wasserstände und Abflussmengen bewegen sich derzeit im Niedrigwasserbereich. Die Wasserstände in den Kärntner Seen haben sich hingegen wieder erholt, nachdem dort in den vergangenen Tagen Rekordtemperaturen gemessen worden waren.

Deutlich weniger Strom aus Wasserkraft

Die Lage wirkt sich auf die Stromproduktion aus. Der Verbund betreibt zehn Draukraftwerke in Kärnten. Im ersten Halbjahr produzierten diese Anlagen gut ein Drittel weniger Strom als im langjährigen Durchschnitt, wie Verbund-Sprecher Robert Zechner mitteilt.

Den Strombedarf tagsüber konnte Photovoltaik mehr als abdecken. Während der Hitzewelle Ende Juni musste in den Nachtstunden jedoch das Gaskraftwerk im steirischen Mellach in Betrieb genommen werden.

Prognose und mögliche Folgen

Laut Prognosen ist in den kommenden Tagen in Kärnten nicht mit ergiebigen Niederschlägen zu rechnen. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft dürfte damit vorerst weiterhin niedrig ausfallen. Örtlich könnten zudem Wasserversorgung und Quellschüttungen unter Druck geraten. Johannes Moser spricht sich in diesem Zusammenhang für künstliche Speicherteiche als Vorsorge für künftige Trockenperioden aus.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.