Niedrigwasser legt Donau-Schifffahrt in der Wachau praktisch lahm

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Der niedrige Wasserstand der Donau sorgt in der Wachau für erhebliche Einschränkungen im Schiffsverkehr. Der Güterverkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen, vereinzelt fahrende Frachtschiffe dürfen nur noch wenig beladen werden, damit sie nicht auf Grund laufen. Am Montag fiel der Donaupegel in Kienstock im Bezirk Krems unter 100 Zentimeter.

Frachtschiffe fahren fast leer

Gerhard Gussmagg, Geschäftsführer des Rhenus Donauhafens Krems, beschreibt die aktuelle Situation als deutliche Einschränkung für den Güterverkehr auf dem Fluss. Bei einer Fahrrinnentiefe von 1,50 Metern können große Schiffe, die regulär 2.000 Tonnen laden können, nur noch mit 200 bis 300 Tonnen beladen werden. Ein voll beladenes Schiff mit 2.000 Tonnen entspricht dabei der Ladung von 80 Lkw.

Im Hafen Krems sind 70 Mitarbeiter beschäftigt. Die Lager im Hafen sind derzeit voll, Kündigungen hat es bislang keine gegeben. Wie hoch die finanziellen Einbußen durch den eingeschränkten Schiffsverkehr letztlich ausfallen werden, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen.

Einschränkungen auch für Ausflugsschiffe und Fähren

Auch der Passagierverkehr auf der Donau ist betroffen. Laut Via Donau sind Flusskreuzfahrten derzeit nur eingeschränkt möglich, fünf Anlegestationen sind gesperrt. Birgit Brandner-Wallner, Geschäftsführerin der Donau Schiffstationen, verweist darauf, dass das Unternehmen insgesamt 36 Schiffsanlagenstellen betreibt. Fünf davon werden derzeit nicht angesteuert.

Die DDSG bietet in der Wachau aktuell einen eingeschränkten Fahrplan mit drei Ausflugsfahrten täglich an. Bei den Fähren ist der Autotransport teilweise komplett eingestellt. Radfahrer und Fußgänger können den Fluss weiterhin per Fähre überqueren.

Niedrigwasser als wiederkehrende Herausforderung für die Binnenschifffahrt

Niedrige Pegelstände sind für die Binnenschifffahrt auf der Donau kein neues Phänomen. Grundsätzlich hängt die maximale Beladung eines Frachtschiffs unmittelbar von der verfügbaren Fahrrinnentiefe ab, da ein zu tiefer Tiefgang bei geringem Wasserstand zum Aufsitzen auf dem Flussbett führen kann. Sinkt der Pegel über einen längeren Zeitraum, müssen Reedereien und Häfen ihre Kapazitäten anpassen, indem Schiffe nur noch teilbeladen fahren oder Transporte ganz ausgesetzt werden.

Für die Güterlogistik entlang der Donau bedeutet das üblicherweise, dass planbare Lieferketten ins Stocken geraten, während Lagerkapazitäten in den Häfen stärker beansprucht werden. Auch der Tourismus mit Flusskreuzfahrtschiffen reagiert empfindlich auf schwankende Wasserstände, da Anlegestellen bei zu geringer Tiefe nicht mehr sicher angefahren werden können. Bei anhaltendem Niedrigwasser sind daher sowohl der Wirtschaftsverkehr als auch der Passagierbetrieb auf der Donau gleichermaßen betroffen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.