Personalbeben bei Niederösterreichischer Versicherung: Jauk geht zu Raiffeisen, Ex-Landesrat Schleritzko kommt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Bei der Niederösterreichischen Versicherung stehen mehrere personelle Veränderungen an. Generaldirektor Stefan Jauk wechselt im kommenden Jahr zu Raiffeisen. Gleichzeitig rückt Thomas Wild mit 1. November in den Vorstand des Unternehmens auf, und der frühere ÖVP-Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko tritt zum selben Datum als Generalbevollmächtigter für den Vertrieb mit Prokura in die Niederösterreichische Versicherung ein.

Neubesetzungen im Vorstand

Thomas Wild ist langjähriger Bereichsleiter bei der Niederösterreichischen Versicherung und gehört seit vielen Jahren der erweiterten Geschäftsleitung an. Mit 1. November rückt er in den Vorstand des Unternehmens auf. Dort ist derzeit auch Patrick Lachmann als Vorstandsdirektor tätig.

Ein weiterer Vorstandsdirektor, Stefan Wukovitsch, verlässt die Niederösterreichische Versicherung mit Ende Oktober. Der Abschied erfolgt auf eigenen Wunsch.

Ludwig Schleritzko war zuvor ÖVP-Finanzlandesrat und wechselte bereits im Herbst 2025 von der Landespolitik in die Privatwirtschaft zu Raiffeisen. Seither ist der 47-Jährige Geschäftsführer der Versicherungsmaklergruppe Aktuell. Mit 1. November tritt er nun zusätzlich als Generalbevollmächtigter für den Vertrieb mit Prokura in die Niederösterreichische Versicherung ein.

Sämtliche Bestellungen erfolgen durch den Aufsichtsrat des Unternehmens und stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Finanzmarktaufsicht.

Aufsicht über Bestellungen im Versicherungswesen

Grundsätzlich unterliegen personelle Besetzungen in Vorstandsgremien von Versicherungsunternehmen in Österreich einer aufsichtsrechtlichen Prüfung. Die Finanzmarktaufsicht kontrolliert dabei unter anderem, ob die vorgesehenen Personen die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für die jeweilige Funktion erfüllen. Diese sogenannte Fit-and-proper-Prüfung ist bei Banken und Versicherungen üblich und soll sicherstellen, dass Führungspositionen in regulierten Finanzunternehmen nur mit entsprechend qualifizierten Personen besetzt werden. Ein Aufsichtsrat kann eine Bestellung zwar formal beschließen, wirksam wird sie in solchen Fällen aber erst nach der behördlichen Zustimmung.

Wechsel zwischen Landespolitik und Privatwirtschaft sind in Österreich kein seltenes Phänomen, insbesondere im Umfeld großer regionaler Wirtschaftsstrukturen wie jener von Raiffeisen in Niederösterreich. Raiffeisen ist im Bundesland über mehrere Gesellschaften verankert, darunter die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien und die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, die eng mit der Niederösterreichischen Versicherung verflochten sind. Personelle Verbindungen zwischen diesen Gesellschaften sind angesichts dieser Struktur nicht ungewöhnlich.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.