Arbeitslosigkeit in Salzburg im Juli 2026 leicht gestiegen
In Salzburg sind derzeit rund 11.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind etwa 400 Personen mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,8 Prozent.
Damit weist Salzburg nach Tirol die zweitniedrigste Arbeitslosenquote aller österreichischen Bundesländer auf. Österreichweit liegt die Quote bei 6,9 Prozent, mehr als 350.000 Personen sind derzeit ohne Beschäftigung.
Anstieg vor allem bei älteren Frauen
Bei Personen ab 50 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 6,2 Prozent auf rund 3.300. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Frauen dieser Altersgruppe aus: Hier erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um 10,7 Prozent von 1.362 auf 1.508 Personen. Bei Männern ab 50 Jahren betrug der Anstieg 2,8 Prozent, von 1.832 auf 1.884 Personen.
Insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit bei Frauen um 4,5 Prozent beziehungsweise 229 Personen auf 5.301 Personen. Bei Männern betrug der Anstieg 2,8 Prozent beziehungsweise 155 Personen auf 5.791 Personen.
Mehr Langzeitbeschäftigungslose
2.539 Personen gelten als langzeitbeschäftigungslos, das heißt, sie sind seit mehr als einem Jahr ohne Job. Das entspricht einem Anstieg von 12,3 Prozent beziehungsweise 279 Personen im Vergleich zum Vorjahr.
Regionale und branchenspezifische Unterschiede
Im Pongau sank die Arbeitslosigkeit um 2,1 Prozent auf 1.143 Personen. Im Lungau stieg sie hingegen um 11,7 Prozent beziehungsweise 21 Personen auf 200 Personen.
Im Handel sind 2.127 Personen arbeitslos gemeldet, ein Anstieg um 0,8 Prozent beziehungsweise 17 Personen. In der Beherbergung und Gastronomie stieg die Arbeitslosigkeit um 11,5 Prozent beziehungsweise 149 Personen auf 1.448 Personen. In der Branche Verkehr und Lagerei sank die Zahl der Arbeitslosen dagegen um 2,9 Prozent beziehungsweise 21 Personen auf 708 Personen.
Weniger offene Stellen
Beim AMS Salzburg waren Ende Juli 5.997 sofort verfügbare offene Stellen gemeldet. Das sind um 9,2 Prozent beziehungsweise 605 Stellen weniger als im Vorjahr. AMS-Landesgeschäftsführerin Julia Kröll äußerte sich zu den aktuellen Zahlen.








