Marillenernte im Weinviertel: Deutliche Ertragseinbußen nach Spätfrösten
Im Weinviertel hat die Marillenernte begonnen – unter schwierigen Bedingungen. Spätfröste im Frühjahr haben Blüten und junge Früchte zerstört und sorgen in der laufenden Saison für erhebliche Ausfälle.
Wolfgang Hackl, Marillenbauer aus Atzelsdorf, rechnet auf seinem Betrieb mit mindestens 50 Prozent weniger Ertrag als im Vorjahr. Auf rund 23.000 Marillenbäumen werden in dieser Saison lediglich 30 bis 40 Tonnen erwartet. Geerntet wird auf dem Betrieb bereits seit dem 19. Juni.
Zwölf Sorten auf den Plantagen
Auf den Plantagen wachsen zwölf verschiedene Marillensorten. Darunter befindet sich die Sorte Bergarouge, eine großfrüchtige, süß-aromatische Marille mit orangefarbener Schale und roter Backe.
Zusätzlich zu den frostbedingten Ertragseinbußen setzt anhaltende Hitze sowohl den Bäumen als auch den Erntehelfern zu.








