Spatenstich für neues Greencore-Rechenzentrum in Kottingbrunn

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Kottingbrunn im Bezirk Baden ist am Montag, dem 29. September 2026, der Spatenstich für ein neues Rechenzentrum erfolgt. Das Greencore Data Center entsteht im Wirtschaftspark Kottingbrunn auf einer Fläche von 4.200 Quadratmetern und soll künftig Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung stehen.

Bauetappen bis zum Vollausbau 2030

Der Betreiber plant den Standort in mehreren Schritten auszubauen. Ab Oktober 2027 soll der erste Teil des Rechenzentrums in Betrieb gehen. Ein weiterer Ausbauschritt ist für 2029 vorgesehen, der vollständige Ausbau soll ab 2030 erreicht sein. Bei voller Auslastung soll das Zentrum eine IT-Leistung von bis zu 6,4 Megawatt bieten.

Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen sollen dort Daten speichern und digitale Anwendungen betreiben können. Der Betrieb soll dabei möglichst ressourcensparend erfolgen.

Solarstrom vom benachbarten Flugplatz

Für die Energieversorgung ist vorgesehen, überschüssigen Strom aus der Photovoltaikanlage am Flugplatz Wien-LOAV in Kottingbrunn zu nutzen. Die Anlage gehört der Flughafen Wien AG und hat eine Gesamtleistung von 9,3 Megawatt. Ein Teil dieser Solarstromleistung ist für die Versorgung des Rechenzentrums eingeplant.

Auch bei der Kühlung setzt das Projekt auf einen möglichst niedrigen Energie- und Wasserverbrauch. Im Regelbetrieb sollen Trockenkühlsysteme zum Einsatz kommen, die ohne wasserbasierte Kühlung auskommen. Zudem wird technisch vorbereitet, die Abwärme der Server künftig für die Nah- und Fernwärme zu nutzen.

Steigender Bedarf an Rechenzentrumskapazitäten

Grundsätzlich wächst der Bedarf an Rechenzentren in vielen Regionen kontinuierlich, da Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen zunehmend digitale Anwendungen betreiben und wachsende Datenmengen speichern und verarbeiten müssen. Rechenzentren gelten dabei als besonders energieintensive Infrastruktur, da Server rund um die Uhr betrieben und gekühlt werden müssen.

Üblicherweise verursacht gerade die Kühlung einen erheblichen Teil des Energie- und Wasserverbrauchs solcher Anlagen. Trockenkühlsysteme, die auf eine wasserbasierte Kühlung verzichten, gelten allgemein als eine Möglichkeit, den Wasserverbrauch von Rechenzentren zu reduzieren. Auch die Nutzung von Abwärme für Nah- oder Fernwärmenetze wird in der Branche zunehmend als Ansatz diskutiert, um die bei laufendem Betrieb entstehende Energie sinnvoll weiterzuverwenden, anstatt sie ungenutzt abzuführen.

Bei der Stromversorgung setzen manche Betreiber auf die Einbindung erneuerbarer Energiequellen in unmittelbarer Standortnähe, um Transportverluste zu verringern und die Versorgung planbarer zu gestalten. Photovoltaikanlagen an Flughäfen oder anderen großflächigen Arealen können dabei überschüssige Energiemengen liefern, die andernfalls ungenutzt blieben.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.