Steiermark: Automatisierungstechnik-Branche setzt auf KI und Robotik
Die Wirtschaftskammer Steiermark verfolgt gemeinsam mit der Automatisierungstechnik-Branche Ansätze, um den regionalen Arbeitsmarkt zu beleben und die Wertschöpfung in der Steiermark zu steigern. Aktuell sind in der Branche rund 44.000 Menschen beschäftigt.
Die Unternehmen stellen Produkte mit künstlicher Intelligenz und lernfähigen Robotern her. Um gegenüber internationaler Konkurrenz aus China und Indien wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt die Branche verstärkt auf Vernetzung.
Zusammenarbeit mit Montanuniversität Leoben
Die Wirtschaftskammer Steiermark kooperiert in diesem Bereich mit der Montanuniversität Leoben. Elmar Rückert, Experte für Cyber-Technologie an der Universität, ist dabei eingebunden. Ziel der Zusammenarbeit ist unter anderem die Ausbildung gut qualifizierter Fachkräfte.
GF Roto Frank Austria, ein Mitgliedsbetrieb der Plattform Automatisierungstechnik Styria, bildet sowohl Akademiker als auch Lehrlinge in der Automatisierungstechnik aus. Geschäftsführer Christian Lazarevic leitet das Unternehmen.
Branche früher als Jobkiller gesehen
Herbert Ritter von der Wirtschaftskammer Steiermark wies darauf hin, dass die Branche vor 30 Jahren noch als Jobkiller wahrgenommen wurde. Die Plattform Automatisierungstechnik Styria strebt bis 2030 die Schaffung von rund 10.000 neuen Arbeitsplätzen an.








