Stieglbrauerei stellt Gütertransport per Bahn ein
Die Stieglbrauerei beendet ihren Schienengüterverkehr in Salzburg. Der Vertrag mit dem Bahnunternehmen SETG läuft Ende Dezember aus und wird nicht verlängert. Ab dem kommenden Jahr sollen auf den Stiegl-Gleisen in Salzburg-Maxglan und Lehen keine Gütertransporte mehr stattfinden.
Derzeit werden die Gleise drei bis vier Mal pro Woche für Lieferungen der Privatbrauerei genutzt. Die 3,4 Kilometer lange Strecke zwischen Lehen und Maxglan wird ausschließlich von Güterzügen befahren.
Brauerei setzt künftig auf Lastwagen
Braumeister Christian Pöpperl begründet die Entscheidung damit, dass Lastwagen flexibler, billiger und pünktlicher seien. SETG-Geschäftsführer Günther Pitterka erklärte, die Stieglbrauerei sei für sein Unternehmen nur ein kleines Geschäftsfeld.
Gleisanlage mit langer Geschichte
Die Gleisverbindung zur ÖBB-Stammstrecke ist seit 1920 in Betrieb. Anfangs verfügte die Brauerei über eigene Waggons und Lokomotiven, später wurde der Betrieb an die SETG verpachtet. Seit 1988 ist die Strecke auch für den Personenverkehr zugelassen.
Die Bahnstrecke ist seit Jahren immer wieder als Teil des öffentlichen Nahverkehrs im Gespräch. Im Jahr 2024 gab es im Rahmen der Planungen zur Verlängerung der Lokalbahn (S-Link) Überlegungen, das Stiegl-Gleis in das Streckennetz der Salzburger S-Bahn einzubinden. Wie es mit den Gleisen nach dem Ende des Güterverkehrs weitergeht, ließ die Stieglbrauerei bislang offen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







