Arbeitslosigkeit in Tirol im Juli leicht gestiegen
In Tirol waren am 31. Juli 2026 insgesamt 12.828 Personen arbeitslos vorgemerkt. Das entspricht einem Anstieg von 224 Personen bzw. 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Die Arbeitslosenquote blieb im Vorjahresvergleich unverändert bei 3,3 Prozent. Damit weist Tirol laut AMS Tirol die niedrigste Arbeitslosenquote im Bundesländervergleich auf. Gleichzeitig stieg die Zahl der unselbständig Beschäftigten um rund 3.000 Personen.
Unterschiede zwischen Männern und Frauen
Bei Männern ging die Arbeitslosigkeit um 0,2 Prozent zurück, während sie bei Frauen um 4,1 Prozent zunahm. Auch bei jüngeren Menschen unter 25 Jahren war ein Anstieg von 5,5 Prozent zu verzeichnen, bei Personen über 50 Jahren betrug das Plus 1,2 Prozent.
Langzeitarbeitslosigkeit und Menschen mit Behinderung
Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg um 17,7 Prozent bzw. 366 Personen. Damit sind aktuell 2.430 Menschen in Tirol von Langzeitbeschäftigungslosigkeit betroffen. Bei Personen mit anerkannter Behinderung erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 14,2 Prozent.
Entwicklung nach Branchen
Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zeigte sich in den Bereichen Handel, Gesundheits- und Sozialwesen, Dienstleistungen, Bau sowie Beherbergung und Gastronomie. Rückläufig war die Arbeitslosigkeit hingegen in der Öffentlichen Verwaltung, in der Warenerstellung sowie im Verkehrsbereich.
Offene Stellen nehmen zu
Ende Juli waren beim AMS Tirol 7.434 sofort verfügbare offene Stellen gemeldet, ein Plus von 6,2 Prozent bzw. 431 Stellen gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der offenen Lehrstellen stieg um 501 auf ein Plus von 19,3 Prozent.








