Tourismuspolitik in Tirol: Forum in Innsbruck-Igls diskutiert Wachstum und Ganzjahresstrategie
In Innsbruck-Igls fand am Mittwoch ein Tourismusforum statt, bei dem Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die künftige Ausrichtung des Tiroler Tourismus diskutierten.
Gerber sieht Potenzial in dezentralen Regionen
Tourismuslandesrat Mario Gerber (ÖVP) äußerte sich am Rande der Veranstaltung zur Lage des Tiroler Tourismus. Er erklärte, manche Regionen in Tirol würden mehr Tourismus vertragen, und bezeichnete Tourismus als Garant dafür, dass Wohlstand in die Täler komme. Als Regionen mit Wachstumspotenzial nannte Gerber das Außerfern, Teile Osttirols sowie gewisse Bereiche im Inntal und im Sellraintal. Mehr Hotelbetten in solchen dezentralen Regionen bezeichnete er als vorstellbar. Von Overtourism in Tirol könne keine Rede sein, so Gerber.
Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) hielt ebenfalls eine Rede. Er äußerte sich dabei positiv darüber, dass es in Tirol Instagram-Hotspots gibt, an denen sich Hunderte Menschen versammeln, um dasselbe Foto aufzunehmen.
Initiativen für Ganzjahrestourismus
Karin Seiler von der Tirol Werbung stellte Initiativen zur Förderung eines ausgeglichenen Ganzjahrestourismus vor. Daran beteiligt sind 17 Tourismusverbände, die entsprechende Angebote entwickelt haben. Diese sollen auf Klimaveränderungen und ein geändertes Reiseverhalten reagieren sowie die Schaffung von Ganzjahresarbeitsplätzen fördern.
Neurowissenschaftler warnt vor Innovationsträgheit
Neurowissenschaftler Henning Beck sprach beim Forum über die Rolle von Innovation im Tourismus. Er warnte vor Bequemlichkeit als Bremse für Innovationen und betonte die Bedeutung von persönlichem Kundendienst in einer zunehmend digitalisierten Welt.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







