Trockenheit legt Kleinwasserkraftwerke lahm – Stromproduktion halbiert sich

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Trockenheit setzt Kleinwasserkraftwerken in Österreich zu

Anhaltende Trockenheit beeinträchtigt derzeit die Stromproduktion aus Kleinwasserkraft in mehreren Regionen Österreichs. Zahlreiche Anlagen haben ihren Betrieb bereits eingestellt oder stehen kurz vor der Abschaltung.

Besonders betroffen ist das Almtal, wo entlang der Alm mehr als 60 Kleinwasserkraftwerke liegen. Die Dichte der Anlagen zählt dort zu den höchsten in Europa. Der Wasserstand der Alm ist anhaltend niedrig.

Betreiber melden Stillstand

Betreiber von Kleinwasserkraftwerken von Grünau über Scharnstein bis Pettenbach berichten, dass zahlreiche Anlagen stillstehen oder kurz vor der Abschaltung stehen. Auch das Innviertel sowie das niederösterreichische Waldviertel sind von der Trockenheit stark betroffen.

Der Dachverband der Kleinwasserkraft in Österreich geht davon aus, dass die Anlagen heuer nur rund halb so viel Strom erzeugen werden wie in einem durchschnittlichen Jahr.

Folgen für Fischbestände

Die tiefen, kühlen Staubereiche rund um Kleinwasserkraftwerke dienen Fischen an heißen Tagen als wichtige Rückzugsorte. Durch sinkende Wasserstände verschwinden diese Lebensräume zunehmend oder trocknen aus.