Vorarlberg: Höchste private Altersvorsorge im Bundesländervergleich
Vorarlbergerinnen und Vorarlberger legen österreichweit am meisten für ihre Altersvorsorge zurück. Das zeigt eine Studie der bank99. Demnach sparen sie durchschnittlich 422 Euro pro Monat – der höchste Wert im Bundesländervergleich.
Österreichweit werden im Schnitt 288 Euro pro Monat für die Pension zurückgelegt. Zudem verlässt sich in Vorarlberg nur rund jede dritte Person auf die staatliche Pension, während es bundesweit fast jede zweite Person ist.
Misstrauen gegenüber staatlichem Pensionssystem
Eine Studie der Erste Bank, der Sparkassen und der Wiener Städtischen vom Februar hatte bereits gezeigt, dass acht von zehn Vorarlbergern dem staatlichen Pensionssystem misstrauen. Zu den meistgenutzten Vorsorgeinstrumenten in Vorarlberg zählen Sparkonten mit 58 Prozent, gefolgt von Lebensversicherungen mit 41 Prozent und Wertpapieren mit 30 Prozent. Lebensversicherungspolicen und Fondssparpläne hatten dabei an Beliebtheit gewonnen.
Unterschiede zwischen Männern und Frauen
Laut der bank99-Studie sorgen Männer häufiger privat vor als Frauen. Während Männer verstärkt auf Wertpapiere setzen, greifen Frauen häufiger zum Sparbuch. Sonja Brandmayr, stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Städtischen, wies darauf hin, dass Frauenrenten durchschnittlich ein Drittel niedriger als die der Männer ausfallen.
Orientierung bei Produktauswahl
Jede zweite Person fühlt sich von der großen Auswahl an Vorsorgeprodukten überfordert.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








