VW-Sparkurs: Steirische Zulieferer im Blickfeld
Der Volkswagen-Konzern will tausende Arbeitsplätze streichen. Der VW-Aufsichtsrat hat dazu am Donnerstag eine Entscheidung getroffen. In der Steiermark werden Autoteile für den VW-Konzern gefertigt.
Strukturwandel in der Antriebstechnik
Ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verfügt im Antriebsstrang über durchschnittlich etwa 1.200 bis 1.500 Einzelteile. Ein elektrischer Antriebsstrang kommt hingegen auf etwa 300 bis 350 Einzelteile. Mario Hirz vom Institut für Fahrzeugtechnik an der TU Graz geht aus heutiger Sicht von einer Verringerung der Pkw-Stückzahlen in Europa aus.
Hinzu kommen schwierige Marktbedingungen: In China produzieren lokale Hersteller den Großteil der E-Autos selbst, während deutsche Hersteller dort nur auf einen äußerst geringen Marktanteil kommen. In den USA erschweren Zölle auf europäische Produkte sowie eine lokale Produktion den Zugang zum Markt.
Steirische Unternehmen suchen neue Geschäftsfelder
Einige steirische Unternehmen erschließen unterdessen neue Bereiche. Das Grazer Software-Unternehmen DCCS steigt unter der Leitung von Geschäftsführer Thomas Edlinger in die Produktion von humanoiden Robotern ein. Der Crash-Test-Spezialist TECCON mit Sitz in Gratkorn im Bezirk Graz-Umgebung entwickelte einen Crash-Test-Dummy für die Flugzeugindustrie.






