Weizenernte in Niederösterreich startet zwei Wochen früher – bis zu 50 Prozent Ertragseinbußen durch Hitzestress

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Weizenernte in Niederösterreich beginnt früher – Ertragseinbußen durch Hitze und Trockenheit

In Steinabrunn in der Gemeinde Großmugl im Bezirk Korneuburg hat die Weizenernte bereits begonnen – rund 10 bis 14 Tage früher als üblich. Anhaltende Trockenheit und extreme Hitze haben die Abreife des Getreides beschleunigt.

Betroffen ist vor allem der Osten Österreichs, wo es in den vergangenen Tagen und Wochen kaum Niederschlag gegeben hat. Das Niederschlagsdefizit ist erheblich.

Notreife mindert Qualität und Ertrag

Die extreme Hitze lässt die Körner schneller abreifen. Dabei gehen sie in eine sogenannte Notreife über, in der sie keine Nährstoffe mehr einlagern. Die Ähren sind im Vergleich zu einem normalen Jahr um ein Drittel kürzer.

Lorenz Mayr, Getreidebauer und AMA-Marketing-Aufsichtsratsvorsitzender, betreibt in Steinabrunn einen landwirtschaftlichen Betrieb. Er gibt an, dass die Kornausbildung des Weizens vor Einsetzen der Hitze großteils abgeschlossen war. Demnach weist der Weizen ein hohes Hektolitergewicht und viele Proteine auf.

Ertragseinbußen von bis zu 50 Prozent

Die Ertragseinbußen beim Weizen betragen im Durchschnitt 20 Prozent. In einzelnen Gebieten sind die Verluste deutlich höher und können bis zu 50 Prozent erreichen. Zwei Drittel des österreichischen Weizens werden in trockenem, pannonischem Klima angebaut.

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