Wiener Bäckerei Felber stellt auf Elektro-Lkw um und lädt mit eigenem Solarstrom

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Wiener Bäckerei Felber setzt seit Ende 2025 zwei batterieelektrische Lkw des Herstellers Iveco für die Belieferung ihrer Filialen ein. Die Fahrzeuge werden über eigene Ladestationen aufgeladen, die teilweise mit Strom aus einer betriebseigenen Photovoltaikanlage versorgt werden. Der Einsatz der E-Lkw beschränkt sich vorerst auf Routen innerhalb Wiens.

Am Donnerstagvormittag besuchte Minister Peter Hanke die Bäckerei Felber in der Donaustadt anlässlich eines Pressetermins zu dem Projekt. Die Anschaffung der beiden Elektro-Lkw wurde vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur mit 95.000 Euro gefördert.

Elektro-Lkw ergänzen Filialbelieferung in Wien

Die Franz Felber & Co. Gesellschaft m.b.H. hat ihre Firmenzentrale in der Donaustadt. Von dort aus produziert das Unternehmen jährlich rund 1,2 Millionen Kornspitz. Für die Auslieferung an die Filialen kommen seit Ende 2025 zwei batterieelektrische N2-Lkw von Iveco zum Einsatz.

Die Fahrzeuge verfügen über eine Reichweite von rund 300 Kilometern und werden ausschließlich auf Wiener Routen eingesetzt. Aufgeladen werden sie an eigenen Ladestationen des Betriebs, die zum Teil mit Strom aus der firmeneigenen Photovoltaikanlage gespeist werden.

Geschäftsführerin Doris Felber bezeichnete das Projekt als noch in der Testphase befindlich. Zugleich kündigte sie an, dass künftige Neuanschaffungen von Fahrzeugen ausschließlich Elektromodelle betreffen sollen. Das Unternehmen plant zudem, seine Firmenzentrale in der Donaustadt bis zum Jahr 2030 auszubauen.

Wie Unternehmen ihre Fahrzeugflotten üblicherweise umstellen

Die Umstellung von Lieferfahrzeugen auf elektrische Antriebe erfolgt in Unternehmen häufig schrittweise. Üblicherweise werden zunächst einzelne Fahrzeuge in einer Testphase eingesetzt, bevor über eine Ausweitung auf die gesamte Flotte entschieden wird. Dabei spielt insbesondere die Reichweite der Fahrzeuge eine Rolle, da sie bestimmt, für welche Strecken und Einsatzgebiete sich Elektro-Lkw grundsätzlich eignen.

Bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge ist außerdem die Ladeinfrastruktur von Bedeutung. Betriebe, die eigene Ladestationen errichten, können ihre Fahrzeuge unabhängiger von öffentlichen Ladepunkten betreiben. Wird der benötigte Strom teilweise aus einer betriebseigenen Photovoltaikanlage gewonnen, lässt sich der Energiebedarf für den Fahrzeugbetrieb zumindest anteilig aus selbst erzeugter Energie decken.

Die Anschaffung von Elektro-Nutzfahrzeugen wird in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen von öffentlicher Seite finanziell unterstützt. Solche Förderungen sollen in der Regel dazu beitragen, die im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben oft höheren Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen auszugleichen. Zuständig für entsprechende Förderprogramme im Verkehrsbereich ist auf Bundesebene das Ministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.

Bedeutung von Reichweite und Einsatzgebiet bei E-Lkw

Bei batterieelektrischen Lkw hängt die Eignung für bestimmte Transportaufgaben maßgeblich von der Reichweite der Fahrzeuge ab. Fahrzeuge mit einer Reichweite von einigen Hundert Kilometern werden in der Praxis häufig zunächst für innerstädtische oder regionale Lieferrouten eingesetzt, da hier die Streckenlängen überschaubar sind und Ladepausen leichter in den Betriebsablauf integriert werden können.

Für den Einsatz auf längeren Strecken oder im Fernverkehr sind je nach Fahrzeugtyp und Ladeinfrastruktur unter Umständen zusätzliche Überlegungen notwendig, etwa hinsichtlich verfügbarer Ladepunkte entlang der Route. Unternehmen, die ihre Fahrzeugflotten elektrifizieren, berücksichtigen bei der Auswahl der Einsatzgebiete daher üblicherweise die technischen Eigenschaften der jeweiligen Fahrzeuge sowie die Struktur der zu bewältigenden Lieferwege.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.