Wiener Start-up züchtet pro Woche 800 Kilo Bio-Pilze auf Sägespänen und Stroh

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Wiener Unternehmen Hut & Stiel produziert hunderte Kilo Pilze pro Woche

Das Wiener Pilzzucht-Unternehmen Hut & Stiel produziert wöchentlich zwischen 700 und 800 Kilogramm Pilze. Der Betrieb wurde vor acht Jahren als Start-up gegründet und beschäftigt heute knapp zehn Mitarbeiter sowie einen Lehrling.

Hinter dem Unternehmen steht Manuel Bornbaum, 38 Jahre alt und Agrarwissenschaftler. Vor der Gründung war er im Bankwesen tätig. Produziert wird an zwei Standorten: in Wien und in Klosterneuburg.

Von Kaffeesatz zur Biozertifizierung

Anfangs züchtete Bornbaum die Pilze auf Kaffeesatz. Seit der Biozertifizierung setzt der Betrieb auf Sägespäne, Stroh und Weizenkleie aus Biomühlen als Nährboden. Je nach Art reifen die Pilze bis zu zehn Wochen im Dunkeln, bevor sie nach etwa weiteren zehn Tagen bei passender Luftfeuchtigkeit und Temperatur erntereif sind. Produziert werden Austernpilze, Shiitake, Kräuterseitlinge und Igelstachelbart.

Die Pilze können nur rund 48 Stunden als erste Wahl verkauft werden. Ältere Exemplare werden in Kooperation mit dem Unternehmen Hiel zu vegetarischen Produkten wie Würstel und Pesto verarbeitet. Vertrieben werden die Pilze über Spar-Märkte, verschiedene Ökoläden sowie das Restaurant Wrenkh.

Kleine Stadtfarm am Naufahrtweg

Ein Teil der Aktivitäten findet auf dem Areal der Kleinen Stadtfarm am Naufahrtweg in Wien statt. Das Gelände gehört der Stadt Wien und wird selbstverwaltet von rund zwanzig Initiativen genutzt. Dort befinden sich unter anderem ein Laden-Café, Vereine und ein Gemüse-Späti. Derzeit beziehen auch fünf Künstlerinnen und Künstler Teile des Areals. Im Kaffeehaus gilt Pilz-Gyros aus eigenem Anbau als besonders gefragtes Gericht.

Das Projekt wurde von Oeko-Business Wien fachlich begleitet. Der Vertrag mit der zuständigen städtischen Stelle MA 49 läuft noch sieben Jahre. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ), selbst passionierter Mykologe, bezeichnet das Projekt als zivilgesellschaftliche Initiative, die wohlwollend unterstützt werde. Am 1. und 2. August findet auf dem Areal das 6. Wiener Kunstsymposium zu den Themen Ernährung und Stadt statt.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.