Wiener Taxiinnung richtet Beschwerdekommission ein
Die Taxiinnung Wien hat eine eigene Beschwerdekommission eingerichtet, an die sich Fahrgäste mit Beschwerden über Wiener Taxifahrer wenden können. Die Kommission tagt einmal pro Woche.
In Wien sind rund 8.000 Taxis zugelassen. Wiederkehrende Beschwerden betreffen Fahrer, die keine Kartenzahlung akzeptieren oder kurze Fahrten ablehnen. Dabei schreibt die Wiener Landesbetriebsordnung vor, dass bargeldlose Zahlungen in Taxis ermöglicht werden müssen. Ein Test am Wiener Hauptbahnhof zeigte, dass nicht alle Taxis Bankomatkarten akzeptieren.
Dienstausweis und Konsequenzen
Taxifahrer sind verpflichtet, ihren Dienstausweis alle fünf Jahre zu verlängern. Bei wiederholten Verstößen gegen die Betriebsordnung kann der Dienstausweis gesperrt werden. Bekannt wurde auch ein Fall, bei dem ein Fahrer die Tür verriegelte und seinen Fahrgast nicht aussteigen ließ.
QR-Code und Bewertungen
Seit 2024 ist in jedem Taxi ein QR-Code angebracht, der von jedem Sitzplatz aus sichtbar ist und Auskunft über den Namen des Taxi-Unternehmens, das Fahrzeugmodell sowie das Kennzeichen gibt. Laut Taxiinnung fielen seit der Einführung 95 Prozent der abgegebenen Bewertungen positiv aus, bei fünf Prozent gab es Beanstandungen. Nach dem Schulnotensystem wurde die Fahrt im Durchschnitt mit 1,23 bewertet, das Fahrzeug ebenfalls mit 1,23 und die Fahrer mit 1,24.
So funktioniert die Beschwerde
Für eine Beschwerde bei der Kommission sind der Klarname sowie eine gültige E-Mail-Adresse erforderlich. Zusätzlich können Fotos zu Dokumentationszwecken hochgeladen werden. Feedback kann weiterhin auch online auf der Homepage der Taxiinnung abgegeben werden.








