Wirtschaftskammer-Umfrage: Fast jeder zweite Industriebetrieb denkt über Abwanderung nach

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Industrieradar: 43 Prozent der befragten Betriebe erwägen Produktionsverlagerung ins Ausland

Die Wirtschaftskammer hat erstmals einen sogenannten Industrieradar erhoben. Dafür wurden 270 Industriebetriebe in Österreich befragt, davon mehr als 70 aus Niederösterreich. Das Ergebnis zeigt: 43 Prozent der teilnehmenden Unternehmen erwägen, ihre Produktion und Fertigung in den kommenden drei bis fünf Jahren ins Ausland zu verlagern.

Personal- und Lohnkosten als häufigster Verlagerungsgrund

Als wichtigster Grund für eine mögliche Produktionsverlagerung werden Personal- und Lohnkosten genannt. Mit deutlichem Abstand folgen Steuern und Abgaben sowie Energie- und Rohstoffkosten.

Als größte allgemeine Herausforderung für die Industrie gilt laut Umfrage der internationale Wettbewerb, insbesondere die Konkurrenz aus China. Auf Platz zwei rangieren die Energiepreise. Der Fachkräftemangel belegt unter den sechs abgefragten Bereichen den letzten Platz.

Rückgang der industriellen Wertschöpfung

Vor der Corona-Pandemie lag der Anteil der Industrie an der Wertschöpfung in Österreich bei 18 Prozent. Aktuell beträgt dieser Wert 14 Prozent.

Zwei Drittel der Industriebetriebe in Niederösterreich werden als energieintensiv eingestuft. Die Energieversorgung und Netzwerkqualität im Bundesland werden in der Umfrage dennoch überdurchschnittlich gut bewertet.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.