Wohnbaukredite auf Vormarsch: Steiermärkische Sparkasse freut sich über gestiegene Bilanzsumme
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Steiermärkische Sparkasse meldet mehr Wohnbaukredite und höhere Bilanzsumme

Nach einem mehrjährigen Abwärtstrend ist die Nachfrage nach privaten Wohnbaukrediten im Vorjahr wieder deutlich gestiegen. Die Steiermärkische Sparkasse verzeichnet dabei ein deutliches Plus und zieht für das Jahr 2025 eine aus ihrer Sicht positive Bilanz.

Beim Firmenkundengeschäft beschreibt das Institut die Investitionsbereitschaft vieler Kommerzkunden hingegen als eher gering, obwohl das Neuvolumen bei Investitionskrediten und Darlehen hoch ausfiel.

Mehr private Wohnfinanzierungen nach Wegfall der KIM-Verordnung

Vorstandsmitglied Oliver Kröpfl berichtet, dass die Menge der privaten Wohnfinanzierungen im Jahr 2025 spürbar angestiegen ist. Das Volumen der neuen Kredite lag im Vorjahr bei 492 Millionen Euro.

Aus der Branche werden der Wegfall der sogenannten KIM-Verordnung, die bis zur Mitte des Vorjahres eine hohe Eigenkapitalquote vorschrieb, sowie ein günstigeres Zinsniveau als Gründe für den Anstieg der Wohnbaukredite genannt. Laut aktuellem Immobilienspiegel der Wirtschaftskammer Steiermark befindet sich die steirische Baubranche in einem Aufwärtstrend.

Kommerzkunden zurückhaltend bei Investitionen

Bei Kommerzkunden lag das Neuvolumen an Investitionskrediten und Darlehen nach Angaben der Steiermärkischen Sparkasse bei rund 1,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig beobachtet Vorstandsvorsitzender Georg Bucher, dass einzelne Kommerzkunden fertig geplante Projekte derzeit liegen lassen.

Die Kreditzinsen sind infolge des Iran-Kriegs wieder leicht gestiegen. Bucher zufolge haben sich diese Zinsanstiege bisher noch nicht allzu dramatisch ausgewirkt. Er erklärte, man gehe derzeit bei der Zinsentwicklung von einer Seitwärtsbewegung aus.

Jahresüberschuss rückläufig, Bilanzsumme deutlich gestiegen

Die Steiermärkische Sparkasse weist für das Jahr 2025 einen Jahresüberschuss nach Steuern von 436 Millionen Euro aus. Nach Angaben von Georg Bucher liegt dieser Wert unter jenem des Vorjahres; er begründete den Rückgang mit dem Zinsergebnis.

Die Bilanzsumme belief sich 2025 auf 23,8 Milliarden Euro und lag damit deutlich höher als in den Vorjahren. Das Institut berichtet zudem, im südosteuropäischen Markt weiter gewachsen zu sein.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.