Rückkehr in Wohnungen nach Wohnhausbrand in Traun rückt näher
Nach dem Brand in einem Mehrparteienhaus in Traun in der Silvesternacht rückt die Rückkehr der Bewohner in ihre Wohnungen näher. Die zuständige Wohnbaugenossenschaft Baureform-Wohnstätte meldet erste fertiggestellte und bezugsfertige Einheiten im Erdgeschoss.
In der Nacht auf den Jahreswechsel waren 24 Wohnungen unbewohnbar geworden, 50 Bewohner wurden über Nacht obdachlos und mussten in Ersatzquartieren untergebracht werden.
Erste Wohnungen bezugsfertig
Die Sanierung der vom Brand betroffenen Wohnungen begann kurz nach dem Ereignis. Nach Angaben der Baureform-Wohnstätte sind die ersten Erdgeschosswohnungen inzwischen fertiggestellt und bezugsfertig. Bei der Stadt Traun wurde dafür um eine Teilbenützungsbewilligung angesucht.
Sobald diese Bewilligung erteilt ist, können die Bewohner der Erdgeschosswohnungen in das Haus zurückkehren. Bürgermeister Karl-Heinz Koll (ÖVP) erklärte, dass das Ansuchen möglichst rasch bearbeitet werden soll.
Stufenweise Rückkehr geplant
Laut Baureform-Wohnstätte konnte für alle betroffenen Bewohner eine Übergangslösung zur Unterbringung gefunden werden. Demnach werden 21 von 24 Hauptmietern wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, für drei Familien wurde eine neue Wohnung gefunden.
Im Juni sollen sechs Wohnungen des betroffenen Hauses wieder bezogen werden können. Nach der Sanierung der Erdgeschosswohnungen sollen im Juli die Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss bezugsbereit sein. Die Sanierung der Wohnungen im dritten Obergeschoss soll voraussichtlich bis Ende August dauern, der Bezug ist ab September vorgesehen.
Brand in der Silvesternacht
Der Brand ereignete sich in der Silvesternacht in einem mehrstöckigen Wohnkomplex in Traun im Bezirk Linz-Land. Meterhohe Flammen waren kilometerweit zu sehen. Nach Angaben der Polizei löste der Funkenflug einer Silvesterrakete, die auf einem Balkon im dritten Stock explodierte, das Feuer aus.
Kurz nach Mitternacht stand das Dach des Wohnhauses in Vollbrand. Neun Feuerwehren aus Traun und Umgebung waren mit den Löscharbeiten und der Sicherung des Wohnkomplexes beschäftigt. Dutzende Bewohner wurden von Einsatzkräften aus dem Gebäude gerettet und ins Freie gebracht, das Rote Kreuz betreute Betroffene. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden, Teile des Daches wurden mit einem Kran abgetragen.








