Schriftliche Zentralmatura startet mit Deutsch
In Österreich beginnt in dieser Woche die schriftliche Zentralmatura. Als erster Prüfungsgegenstand steht das Fach Deutsch auf dem Programm.
Für die schriftliche Deutschprüfung liegen heuer rund 41.400 Aufgabenhefte bereit. Die Deutschprüfung ist für alle Schülerinnen und Schüler einheitlich gestaltet.
Zwei Tage nach der Deutschprüfung folgt die schriftliche Englischprüfung. Am darauffolgenden Montag wird die Mathematikprüfung abgehalten. In Deutsch und Mathematik gibt es die meisten Prüfungsantritte.
Für die meisten Maturantinnen und Maturanten ist nach den zentralen Prüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik der größte Teil der schriftlichen Reifeprüfung abgeschlossen. Zusätzlich treten kleinere Gruppen zu Prüfungen in Latein, Französisch oder weiteren Sprachen an. Den Abschluss der zentralen Klausuren bildet Mitte Mai das Fach Griechisch.
Nicht alle Maturaprüfungen sind zentral organisiert. Die Fächer Biologie und Physik werden schulintern geprüft, meist kurz vor oder zwischen den zentralen Maturaterminen. In anderen Maturafächern als Deutsch gibt es Unterschiede je nach Schultyp.
Bei der Beurteilung der Matura wird weiterhin die Jahresnote einbezogen. Wer im Abschlusszeugnis zumindest die Jahresnote „Befriedigend“ hat, gilt bei der Matura als weitgehend abgesichert. Werden bei einer Maturaprüfung weniger als 30 Prozent der Punkte erreicht, wird automatisch die Note Fünf vergeben.
Anfang Juni gibt es eine mündliche Kompensationsprüfung, mit der Maturanoten verbessert werden können. Die mündliche Matura findet ebenfalls im Juni statt. Für die mündliche Matura in diesem Jahr gilt noch keine neue Mindestanforderung; eine Neuregelung ist erst für das kommende Jahr angekündigt.








